queerfeldein bringt Schweizer Acts in den Knascht Drucken E-Mail
Geschrieben von: Daniel Frey   
Freitag, 16. Oktober 2009 um 10:25

Am 24. Oktober gastiert das 3. queerfeldein-Festival im Luzerner Knascht-Club und bringt einige Schweizer Stars und Newcommer auf die Bühne. Dieses Festival will Menschen jeder sexuellen Orietierung zum gemeinsamen Feiern zusammenbringen und wird vom Verein Mona Lila in Zusammenarbeit mit dem Knascht-Club organisiert.

Bereits am Nachmittag finden die ersten Livekonzerte statt. Lukas Brunner, Intact und die Red Chicks bestreiten den ersten Teil des Programms. Bevor sich dann Jones n’Djemeia, die Delilahs und schliesslich Myron nacheinander die Ehre auf der Knascht-Bühne geben. An der anschliessenden Party wird dann bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Eigentlich ist das queerfeldein als Openair konzipiert. Die diesjährige Indoor-Variante kann zwar nicht mit dem gewohnten Openair-Charme aufwarten, aber der Knascht bietet mit seiner Location eine ideale Rahmenbedingung für ein gemeinsames, ausgelassenes Fest. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl der teilweise von weither angereisten Gäste gesorgt sein.

"Das Motto des queerfeldein-Festivals 'Lebe dich!' soll verdeutlichen, welche Stimmung wir mit unserem Event erzeugen wollen: Jede und jeder soll so sein, wie er ist und anderen gegenüber offen begegnen", erklärt die Presseverantwortliche des queerfeldein, Christine Mühlebach. Deshalb richtet sich das Festival auch nicht explizit an ein lesbisches und schwules Publikum. Der Verein Mona Lila organisiert monatliche Frauenpartys, aber mit solchen Events will der Verein auch zeigen, dass die Unterschiede zwischen den sexuellen Orientierungen kleiner sind, als die meisten denken. Gemeinsames feiern, bringt einen näher zusammen.

Das queerfeldein-Openair hat in den vergangenen beiden Jahren in Meilen stattgefunden. Im Vorfeld der Veranstaltung ist es jeweils zu heftigen Leserbriefreaktionen aus der christlich konservativen Ecke gekommen. Von einigen Schreibern wurde gar die zunehmende Ausbreitung der Homosexualität in der Gemeinde befürchtet. In der als eher konservativ geltenden Innerschweiz hingegen ist es bislang ruhig geblieben.

www.queerfeldein.net